Einblicke in den deutschen Treasury-Arbeitsmarkt. Ist es die richtige Zeit den Job zu wechseln?

Früher oder später stellt sich (fast) jeder diese Frage. Bevor es aber ernst wird, sollte man sich ehrlich klar machen, was man sich davon erhofft und dies auch in Relation zum Arbeitsmarkt stellen.

Wenn es um mehr Geld geht, kann ich eine Annahme aus meinen Gesprächen definitiv bestätigen! Häufigere Wechsel bringen höhere Gehälter. Kandidaten, die alle zwei bis drei Jahre wechseln, fordern deutlich mehr als andere mit gleich langer Erfahrung, die aber lange bei einem Unternehmen geblieben sind. Häufigere Wechsel können aber auch dafür sorgen, dass man von einigen Unternehmen als Job-Hopper angesehen wird und sich damit einige Chancen selber verbaut. Das kommt aber meiner Klientenerfahrung nach gar nicht so oft vor, wie ich anfangs mal vermutet hatte. In Deutschland gingen unsere bestbezahlten Vakanzen alle in die Richtung der Kapitalmarktfinanzierung, also dieser Bereich bringt auf jeden Fall höhere Gehälter mit sich.

Neue Aufgaben sind ebenfalls ein häufiger Grund für einen Wechsel. Hier ist es auch wichtig zu verstehen, wie die Unterschiede zwischen Junior-, Mid- und Senior-/Director-Vakanzen sind. Allgemein lässt sich sagen: Je senioriger die Stelle, desto weniger Vakanzen gibt es und desto größer wird auch die Konkurrenz aktuell, weil einfach viele seniorige Kandidaten Interesse haben, sich zu verändern. Die einzige Branche, wo es aktuell anders scheint, ist die Beratung. Dort gibt es nicht genug Seniors und es wird viel nach diesen gesucht. Zu den neuen Aufgaben, die man sich erhofft oder die einem versprochen werden, höre ich öfter etwas, was mich ein bisschen verwirrt. Und zwar, dass Kandidaten Aufgaben und Aussichten versprochen werden, die dann aber nicht eingehalten werden. Daher würde ich Kandidaten raten, in den späteren Gesprächen wirklich konkret zu werden und im späteren Bewerbungsprozess (zum Beispiel wenn es ein Angebot gibt) die eigene Kandidatenmacht zu nutzen, um Details einzufordern. Je klarer die Erwartungen, desto geringer das Risiko einer Enttäuschung, und im besten Fall legt man vertraglich einige Aspekte fest, sodass man auch etwas sicherer bleiben kann, sollte ein Wechsel der Führung der Grund sein für die nicht eingehaltenen Versprechen. Das scheint zumindest der häufigste Grund dafür zu sein.

Zum Thema der Weiterentwicklung habe ich vor kurzem einen der bestbezahlten Treasurer Deutschlands gefragt, was ihn erfolgreich gemacht hat. Er sagte mir, man solle bereit sein, Risiken einzugehen. Besonders wenn sich einmal eine Möglichkeit im Ausland bei der eigenen Firma ergibt. Da gibt es heutzutage laut ihm viel weniger Bewerber als noch vor einigen Jahren und das hat seiner Karriere immens geholfen. Einen weiteren sehr erfolgreichen Head of Treasury habe ich gefragt, wie man am besten Head of Treasury wird. Er empfiehlt den Einstieg in ein kleines Treasury-Team, da man dort alle Facetten des Treasury kennenlernt und so sehr generalistisch aufgestellt wird. Das laut seiner Meinung macht einen fit für die Leitung und Übernahme des gesamten Bereichs, früher oder später.

So oder so würde ich immer empfehlen, sich einen guten Überblick über die Risiken zu verschaffen. Wie sieht der aktuelle Treasury-Stellenmarkt aus? Gibt es genug Stellen, die auch das gewünschte Gehalt zahlen würden? Wie groß ist der Umkreis, in dem man sucht, und wie viele Unternehmen gibt es in diesem, die auch interessant für einen selber sind? Denn wenn es schlimmstenfalls dazu kommt, dass man eine neue Stelle annimmt und diese nicht die richtige ist, ist man meiner Erfahrung nach aktuell nicht in einer guten Position, schnell eine neue Stelle zu finden.

Ein Jobwechsel bringt (fast) immer mehr Geld, neue Aufgaben und eine Weiterentwicklung. Er ist aber auch mit Risiken verbunden und diese sind manchmal höher als zu anderen Zeiten. Die beste Vorbereitung ist Klarheit über die eigenen Wünsche und Ziele und ein ernsthafter Einblick auf den Arbeitsmarkt. Für diese Informationen ist ein spezialisierter Recruiter sehr hilfreich, zumindest würde ich es so machen. Hier aber trotzdem immer fragen, woher diese Informationen kommen, da Recruiter gerne als Experten gelten wollen (was aber nicht unbedingt der Fall sein muss).

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Was Interessiert Kandidaten Wirklich?

Also eine Sache, die mir wirklich hängen geblieben ist von der Zukunft Personal, ist die Menge an Benefit-Anbietern. Von Essensgutscheinen über steuerfreie Sachbezüge bis hin zu Mental-Health-Programmen und bedruckten Flaschen, alles war vertreten. Es scheint also, dass es einen Markt gibt und Unternehmen viel Geld in Benefits investieren. Aber machen diese Angebote wirklich den Unterschied?

Ich spreche täglich mit Treasury-Kandidaten über ihre Beweggründe für einen Wechsel. Und die Antworten sind sehr konstant: Es geht um die Aufgaben, Homeoffice, das Gehalt und manchmal auch um die Industrie. Was nie den Ausschlag gibt? Ob das Deutschlandticket mit 25 Euro bezuschusst wird oder nicht. Was bei einem Jahresgehalt von 80.000 Euro kein Wunder sein sollte.

Was sagen die Studien?

  • Die WTW Global Benefits Attitudes Survey 2024 zeigt, dass 32 Prozent der Beschäftigten wegen besserer Benefits den Job wechseln würden, aber nur, wenn Gehalt und Tätigkeit gleich bleiben. Gleichzeitig bleiben Vergütung und Jobsicherheit die Top-Faktoren.
  • Die Studie von Lurse & MBWL bestätigt: Neben Gehalt sind Remote-Arbeit, Work-Life-Balance und Weiterbildung die entscheidenden Benefits. ESG-Faktoren wie Gesundheit und Entwicklung werden zunehmend wichtig.

Was höre ich fast immer von Treasury-Kandidaten?

  • Juniors wollen Entwicklungsmöglichkeiten. Eine Vakanz als Chance, sich einzubringen und durch die Arbeit das eigene Wachstum zu fördern.
  • Seniors suchen Gestaltungsspielraum. Die eigenen Ideen und Erfahrungen wirklich einbringen zu können und Vertrauen in die Kompetenzen des Kandidaten zu spüren.

Benefits sind Teil des Marketings, aber sie müssen ehrlich sein. Ein Obstkorb oder ein Zuschuss zum Ticket sind nett, aber für Niemanden ein Grund für einen Wechsel. Entscheidend sind Rahmenbedingungen, Perspektiven und Wertschätzung.

Am Ende geht es nicht um mehr Benefits, sondern um die richtigen: Flexibilität als Standard, Weiterbildung als Teil des Jobs und Gestaltungsspielraum.

Und genau hier liegt die Chance: Statt den Fokus auf den nächsten Gutschein oder das Deutschlandticket zu legen, lohnt es sich, die gesamte Vakanz so zu formulieren, dass sie die echten Beweggründe der Kandidaten anspricht.

Denn das überzeugt und nicht der Obstkorb.

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Treasury Jobmarkt: Chancen der Kandidaten

Es scheint, dass bei manchen Leuten immer noch die Idee im Kopf ist, dass sich Kandidaten heutzutage einfach aussuchen können, wo sie arbeiten wollen.

Fragen Sie sich doch mal selbst: Können Sie sich frei aussuchen, wo Sie arbeiten möchten? Falls die Antwort Nein ist, wäre die nächste Frage: Wer sind bitte all diese Menschen, die sich das angeblich aussuchen können? Kommen die alle von Harvard oder McKinsey oder ist es, wie üblich, nicht so einfach, wie man es hört? Darum hier mal kurz aus meiner Sicht: wie es aktuell wirklich aussieht und wer sich inwiefern aussuchen kann, wo er oder sie arbeiten möchte.


Treasurer sind gefragt und es gibt gerade so viele Vakanzen wie noch nie. Der Treasurer hat in der ersten Hälfte dieses Jahres 254 Jobs gezählt, wir bei uns im Team haben über 300 gefunden – liegt aber auch daran, dass wir auf mehr Kanälen suchen. Die Nachfrage ist also groß, die Möglichkeiten damit auch.


Vor allem in Hamburg sehen wir, wie viele Unternehmen seit Monaten suchen und ihre Stellen nicht besetzen können. Heißt: Treasurer, die bereit für einen Umzug sind, haben dort im Moment richtig gute Karten.

Aber: Der Treasury-Markt ist nicht riesig. Die meisten Unternehmen haben 1–5 Leute im Team, mehr ist selten. Und wenn die Jobs besetzt sind, kann man sich eben nicht aussuchen, dort zu arbeiten. Nur weil es mehr Auswahl gibt, heißt das nicht automatisch, dass man frei entscheiden kann.

Mehr Auswahl bedeutet nicht automatisch freie Entscheidung.

Jedoch, abseits der Big Four ist die Konkurrenz für viele ausgeschriebene Jobs ziemlich überschaubar. Wenn man also schon im Prozess ist und es grundsätzlich passt, sind die Chancen hoch, dass man auch wirklich ein Angebot bekommt. Und wenn die Stelle nicht in Frankfurt, Düsseldorf/Köln oder München ist (Hamburg ist gerade ein Sonderfall), dann sinkt die Zahl der Mitbewerber nochmal deutlich.


Was heißt das konkret?
  • In Gehalts- und Vertragsverhandlungen haben Kandidaten tatsächlich ein bisschen mehr Power.
  • Leute, die nicht direkt aus dem Treasury kommen, haben bessere Möglichkeiten einzusteigen, weil Unternehmen flexibler sind, was Backgrounds angeht, gerade auch beim Bildungshintergrund.
  • Leute die flexibel sind in Ihrer Ortswahl, erweitern Ihre Möglichkeiten extrem.

Mit meiner Kollegin Alana werde ich auch nochmal ein kurzes Gespräch aufnehmen, in dem wir über die Lage in Deutschland sprechen und Fragen beantworten können. Falls Sie Interesse haben oder Fragen mitbringen, gerne schon vorher schicken: 🔗 https://forms.gle/TYeMGKVKtBygYMKc7

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Live Q&A I Alana & Antonio I 23/09

Date

23 September

Treasurer Search team members presenting

Alana Imron & Antonio Avanzini

Das war unser zweites Live-Q&A!

Gerade haben wir unsere zweite Live-Q&A-Session hinter uns – und wieder gab es viele spannende Fragen aus unserer Treasury-Community! Alana und Antonio haben sich Zeit genommen und ihre Erfahrungen aus dem Recruiting-Alltag geteilt.

Von Karrieretipps bis zu den aktuellen Entwicklungen am deutschen Treasury-Arbeitsmarkt – es gab jede Menge praxisnahe Einblicke und ehrliche Antworten.

Ein kleiner Vorgeschmack auf die Fragen, die diskutiert wurden:

💭 Welche Fähigkeiten zeichnen einen starken Treasury-Kandidaten im Vorstellungsgespräch aus?

💭 Führt der Einsatz von KI zu weniger Stellen für Treasury-Juniors?

💭 Welche Trends prägen derzeit den deutschen Treasury-Arbeitsmarkt?

💭 Welche Möglichkeiten haben Unternehmen, offene Positionen schneller zu besetzen?

Schon bald verraten wir euch, wann das nächste Q&A stattfindet – und natürlich auch, wer dann mit am Start ist.
In der Zwischenzeit können Sie uns Ihre Fragen gerne an info@treasurersearch.com schicken oder sich direkt an einen unserer Berater wenden.

Other Webinars/Events

Finanzsymposium

Datum

17-19 May

Standort

Congress Center Rosengarten, Mannheim 

Treasurer  Search Team Mitglieder werden anwesend sein

Pieter de Kiewit, Britta Stermsek, Alana Imron, Antonio Avanzini

 

Have you ever recruited from an event?

Attending industry events is always a highlight for our team. It’s a great chance to connect, learn, and discover what’s new in the industry and the hashtag#labour market. We recently wrapped up another successful attendance at Finanzsymposium and it was a valuable experience.

Here is what stood out to our team:

👉 Valuable Connections and Learnings: The event was great for networking with both known contacts and new treasurers/clients. We continued building “warm contacts” this year, which really highlighted the importance of continued engagement.

👉 Candidate highlights: We met some truly impressive people. What stood out was the enthusiasm for modern technologies and innovation, alongside the openness to new opportunities and deep industry knowledge.

👉 Connecting with Potential: Personal connections are incredibly important. Being open for a chat and exchanging contact details for a follow-up is crucial. Our consistent presence at these events also sends a positive signal, gaining recognition and trust.

It’s a good reminder that recruitment doesn’t always start with a CV. Sometimes, it starts with a handshake and a meaningful chat.

Not every conversation leads to a placement, but every good connection has the potential to.

Other Webinars/Events

Match of the Month - February 2025

At Treasurer Search, while we are still expanding our presence in the German market, we’ve quickly built a strong network by engaging with both candidates and clients through events and ongoing communication. Our latest successful placement in Germany came through a long-standing connection – a candidate we’ve been in touch with for quite some time.

The role we filled was at the junior level, allowing us to connect with young, ambitious treasurers at the start of their careers. We’ve maintained relationships with many of them, building a steady pool of talent for future opportunities.

Identifying the right candidate required a proactive approach, as many professionals were content in their current roles and not actively seeking a change. However, by staying engaged and personalizing our search, we were able to find the right match. One notable trend we’ve observed is that junior candidates today have evolving salary expectations, prompting companies to adapt their offers to attract top talent.

The candidate we placed was looking for new challenges and greater career growth, which highlights an important point: companies that invest in professional development can strengthen employee retention in the long run.

This brings us to an interesting question: What matters more to you – financial reward or career development?

We wish our candidates all the best in their new role and look forward to continuing to expand our network of talented treasurers.

If we’ve helped you find your new job or next team member, please feel free to fill out our survey or leave a review.

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Meet the New Team Members: Antonio Avanzini

In our interview series, we are thrilled to introduce Antonio, our new Recruitment Consultant for Germany. With a strong background in psychology and a passion for understanding human behavior in the workplace, Antonio brings a unique perspective to our team.

Learn about his journey, insights into the recruitment process, and his approach to building meaningful relationships within the treasury community. Let’s kick off!


Can you tell us about yourself, your background, and your experiences?

My background is in psychology. I’ve always had a keen interest in human behavior and understanding why we do the things we do. That’s why I began studying psychology, focusing on the science of human behavior.

I quickly realized I didn’t want to pursue therapy or research, but rather apply psychology in a work setting. This led me to pursue a master’s in work organizational psychology.

What attracted you to a career in treasury recruitment, and what do you find most exciting about this field?

I wanted to work with humans in a professional context. As a psychologist, finding connections between seemingly unrelated elements is a key skill. This aligns perfectly with recruitment, where the goal is to find the ideal match between a candidate and a company.

What are the biggest differences between the Netherlands and Germany when it comes to candidates and clients?

The primary difference is formality. Germany is much more conservative in its approach and hierarchical structures. In the Netherlands, using first names is common and comfortable, but in Germany, I wouldn’t do that unless I was sure it was acceptable. 

Can you explain your approach to networking and relationship-building within the treasury community?

My approach is to ensure people understand that we are here to benefit them, not to sell or enforce anything. When I reach out, I emphasize mutual benefit. My goal is to help candidates find jobs they genuinely appreciate and to ensure they see our interaction as a positive and helpful experience.

What motivates you about recruitment?

I’m passionate about recruitment because it offers a unique opportunity to create a positive, impactful experience for candidates. I genuinely want to get to know candidates personally and present them accurately to clients. This thorough, personal approach ensures that both parties feel understood and satisfied with the recruitment process.

What do you believe are your biggest strengths when it comes to building relationships with candidates and clients?

Being German, I understand the culture and approach to business here. I’m thorough and a good listener, ensuring I fully understand and remember the details of each candidate’s profile. This attention to detail helps candidates feel valued and clients see the benefit of our thorough recruitment process.

What advice would you give to candidates looking to advance their careers in treasury?

While I don’t work in treasury directly, I know the recruitment process well. My top advice is to keep your LinkedIn profile up-to-date and thorough. Describe your roles, experiences, and a bit about yourself. A complete LinkedIn profile allows recruiters and employers to understand you better and connect you with relevant opportunities.


If there is one quote you would give others as advice, what would it be?

“Connect with as many people as you can; it can only be beneficial.”

Meet the other team members

Finanzsymposium

Datum

17-19 Mai

Standort

Congress Center Rosengarten, Mannheim 

Treasurer  Search Team Mitglieder werden anwesend sein

Pieter de Kiewit, Britta Stermsek, Alana Imron, Antonio Avanzini

 

Warum ist das Finanzsymposium eine wichtige Veranstaltung für Treasurer Search?

Der deutsche Markt hat uns den Wert solcher Veranstaltungen deutlich vor Augen geführt. Mit zahlreichen erfolgreichen Vermittlungen, einem wachsenden Team und unserer GmbH betrachten wir das Finanzsymposium als eine entscheidende Veranstaltung, um unsere Ziele weiter zu verfolgen.

Was sind unsere Hauptziele bei dieser Ausgabe?

Letztes Jahr ging es darum, erste Kontakte zu knüpfen. In diesem Jahr liegt unser Fokus darauf, bestehende Beziehungen zu vertiefen – insbesondere zu 2., 3. und weiteren langfristigen Kontakten. Auch wenn vieles unserer Arbeit digital erfolgt, bietet uns diese Veranstaltung die ideale Gelegenheit, persönliche Verbindungen zu stärken.

Worauf freuen wir uns am meisten, besonders im Austausch mit unserem Netzwerk?

Natürlich freuen wir uns auf die vielen neuen Kontakte. Was das Finanzsymposium jedoch besonders macht, ist die Qualität der Referenten. Unser Team wird nicht nur netzwerken, sondern auch von den parallel stattfindenden Sessions profitieren.

Welche Chancen bietet uns das Finanzsymposium in diesem Jahr?

Die Veranstaltung ermöglicht uns, die Auswirkungen aktueller demografischer Entwicklungen auf den Treasury-Arbeitsmarkt zu thematisieren. Wir hoffen, wertvolle Einblicke zu geben, was in anderen Ländern funktioniert, um neue Talente zu gewinnen oder Chancen zu entdecken.

Wann werden wir vor Ort sein und wie können die Teilnehmer uns treffen?

Wir sind am Stand #80 vertreten, direkt in der Nähe des Kaffeebereichs. Kommen Sie jederzeit gerne vorbei, oder lassen Sie uns wissen, wenn Sie einen festen Termin reservieren möchten!

Möchten Sie uns auf dem Finanzsymposium treffen?

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Other Webinars/Events

Neue 1-Minuten-Umfrage: Wie haben Sie Ihre derzeitige Rolle im Treasury gefunden?

Wir starten eine Umfrage, um direkt von Ihnen zu erfahren, auf welchem Weg Sie Ihre aktuelle Position im Treasury gefunden haben. War es über ein vertrautes Netzwerk, einen Personalvermittler oder vielleicht auf ganz anderem Weg? Ihre Erfahrungen sind wertvoll – sie helfen uns, ein klareres Bild der Faktoren zu gewinnen, die den heutigen Treasury-Arbeitsmarkt prägen.

Warum ist das wichtig?

Dies ist nicht einfach nur eine weitere Umfrage. Die Ergebnisse liefern Ihnen und uns wertvolle Echtzeit-Einblicke in aktuelle Trends und die bevorzugten Wege der Jobsuche. Zudem werden die Ergebnisse live und visuell aktualisiert, sodass Sie direkt sehen können, wie andere Treasury-Profis ihren Karriereweg gestalten.


Jetzt an der Umfrage teilnehmen (auf Englisch)

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Erste Ergebnisse 1-Minute-Umfrage: Wie haben Sie Ihre derzeitige Position im Finanzwesen
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Rückblick und Zukunftsvisionen: Treasurer Search Deutschland

In diesem Blog gibt Pieter einen Rückblick auf die bisherige Reise von Treasurer Search im deutschen Treasury-Markt, beleuchtet zentrale Meilensteine, wichtige Erkenntnisse und zeigt, wie das Team durch die Herausforderungen und Chancen gewachsen ist.

 

“Die Arbeit im deutschen Markt hat uns vor allem eines gelehrt: die Bedeutung von Balance” Pieter de Kiewit


1. Wenn man auf unsere Reise zurückblickt: Auf welchen Teil unseres Eintritts in den deutschen Markt bist du besonders stolz?

Beim Blick auf unsere Reise in den deutschen Markt gibt es viel, worauf wir stolz sein können. Besonders hervorzuheben ist die erfolgreiche Besetzung von Senior Director-Positionen bei großen Unternehmen wie Cheplapharm und Deutsche Bahn, was unsere Fähigkeit unterstreicht, mit führenden Unternehmen in Kontakt zu treten.

Doch es geht nicht nur um die großen Namen. Wir haben erhebliche Fortschritte gemacht, internationales Treasury-Recruiting an die besonderen Anforderungen des deutschen Marktes anzupassen – eine anspruchsvolle, aber auch sehr lohnende Aufgabe. Besonders beeindruckend war zu sehen, wie jedes Teammitglied in seiner beruflichen Entwicklung gewachsen ist. Es war eine gemeinsame Anstrengung, und die Ergebnisse sprechen für sich.

2. Wie hat sich das Team seit dem Einstieg in den deutschen Markt in Bezug auf Fähigkeiten, Wissen und Expertise weiterentwickelt?

In den letzten 15 Jahren haben wir gelernt, dass es äußerst schwierig ist, einen Treasurer zu einem Recruitment Consultant zu machen. Aber einem Recruiter beizubringen, Treasury zu verstehen, ohne selbst Treasurer zu sein, ist durchaus möglich.

Während unser gesamtes Team sein Treasury-Wissen vertieft hat, haben einige Mitglieder gleichzeitig ihre Recruitment-Fähigkeiten weiterentwickelt – und so ein vielseitiges, kompetentes Team geschaffen. Was dabei besonders auffällt, ist das ausgeprägte Verantwortungsbewusstsein jedes Einzelnen. Es gibt eine gemeinsame Leidenschaft für exzellente Arbeit. Unser Beitrag, internationalen Kollegen echten Mehrwert zu bieten, ist klarer denn je, und dieses starke Bewusstsein für unsere Mission hat uns zu einem noch schlagkräftigeren Team gemacht, das bereit ist, jede neue Herausforderung anzupacken.

3. Wie hat der deutsche Markt Herangehensweise an den Aufbau von Kundenbeziehungen verändert?

Die Arbeit im deutschen Markt hat uns vor allem eines gelehrt: die Bedeutung von Balance. Die deutsche Vorliebe für Gründlichkeit mag sich von der anglo-amerikanischen Geschwindigkeit, die wir gewohnt sind, unterscheiden, aber wir haben uns darauf eingestellt.

Indem wir diese sorgfältige Herangehensweise angenommen haben, konnten wir stärkere, vertrauensbasierte Beziehungen aufbauen. Ohne zu sehr zu verallgemeinern, haben wir festgestellt, dass unsere deutschen Kunden eine gründlichere Prüfung verlangen – zusätzlich dazu, dass wir Zugang zu den richtigen Marktsegmenten schaffen. Dieser Wandel zahlt sich aus: in Form von engeren Kundenbeziehungen und längerfristigen Partnerschaften. Das motiviert uns auch, weiter in unsere Recruitment-Fähigkeiten zu investieren.

4. Welche unerwartete Herausforderung in Deutschland hat das Team am meisten geprägt und wie haben wir sie gemeistert?

Eine der größten Überraschungen war die deutlich wichtigere Rolle, die die Personalabteilungen in Deutschland bei Einstellungsentscheidungen spielen. Anders als in anderen Märkten, in denen oft die Treasury-Teams das Recruiting führen, übernimmt in Deutschland die HR-Abteilung die Verantwortung. Dies hat uns dazu veranlasst, unsere Kommunikations- und Engagementstrategien mit den Kunden neu zu überdenken – eine wertvolle Erkenntnis, die uns langfristig anpassungsfähiger und effizienter gemacht hat.

5. Was sind die spannendsten Ziele des Teams für 2025?

Seit Anfang dieses Jahres agieren wir als GmbH, was unsere Ambitionen und Absichten noch einmal deutlich unterstreicht. Mit Blick auf 2025 gibt es vieles, worauf wir uns freuen können. Wir haben eine starke Grundlage geschaffen, und jetzt ist es Zeit, richtig durchzustarten.

Unser Ziel ist es, noch mehr Unternehmen und Treasurer bei ihrer Personal- und Karriereplanung zu unterstützen und dadurch weitere Verbindungen zu schaffen. Nicht nur auf Unternehmensseite, sondern auch Anbieter von Treasury-Dienstleistungen und -Produkten werden von unserem Netzwerk profitieren. Nachdem wir bereits beim Finanzsymposium an Relevanz gewonnen haben, planen wir, unsere Präsenz dieses Jahr weiter auszubauen – ebenso wie bei anderen wichtigen Veranstaltungen in Deutschland.

Mit klaren Zielen vor Augen sieht die Zukunft für unser Team in Deutschland sehr vielversprechend aus.

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